EINE DOKUMENTATION
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Ebernburg
Bau und Eröffnung Das erste Teilstück von Hochspeyer nach Winnweiler wurde am 29. Oktober 1870 eröffnet. Die Gesamtstrecke und der Bahnhof gingen am 16. Mai 1871 in Betrieb. Der bayrische Bahnhof Ebernburg verfügte als Grenzstation nach Preußen über zehn Gleise, von denen sechs nur für den Güterverkehr genutzt wurden, sowie eine Lokstation mit zweiständigem Lokschuppen und Drehscheibe. Ein einfaches Empfangsgebäude und Hochbauten zur Abwicklung des Grenzverkehrs waren schon 1871 vorhanden. Das heute noch erhaltene spätklassizistische Empfangsgebäude aus rotem Sandstein entstand erst 1880. Ein Güterschuppen und Laderampen befanden sich neben dem Stationsgebäude. Ein Bahnbetriebswerk mit Ringlokschuppen, einen Wasserturm, Werkstatt und Drehscheibe wurde direkt an der Nahebrücke im Jahr 1907 errichtet. Das Bahnbetriebswerk wurde 1920 aufgelöst. 1937 wurden die Bahnanlagen umgebaut und die Stellwerkstechnik modernisiert. Dabei entstand wahrscheinlich auch ein Stellwerksanbau auf dem Hausbahnsteig. Was hat sich verändert Nach dem Zweiten Weltkrieg riss man das Bahnbetriebswerk ab und setzte die Nahebrücke wieder instand. Seit 1979 wird das Empfangsgebäude als „Künstlerbahnhof“ genutzt.
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Bilder Ebernburg
Bahnhof um 1900
Luftaufnahme
Bahnhof um 1900
Alsenztalbahn
Planung und Konzession
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