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Bad Kissingen
Durch königliches Gesetz vom 28. April 1867 wurde der Bau einer Eisenbahn von Schweinfurt nach Bad Kissingen beschlossen. Der Anschluss ins thüringische Meiningen musste aber vorher sichergestellt sein. Das Weltbad Bad Kissingen, in dem gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts Kaiser und Könige verkehrten, erhielt seinen Eisenbahnanschluss aber erst am 9. Oktober 1871 und einen Bahnhof mit Rangklasse 1, dessen Fertigstellung erst im Mai 1874 war. Ursprünglich war der Bahnhof als Durchgangsbahnhof geplant, blieb aber ein Kopfbahnhof. Jetzt konnten die Kurgäste von Schweinfurt aus den Bahnhof Bad Kissingen mit der Eisenbahn erreichen. Für den Hochadel gab es ein Fürstenzimmer im Bahnhof. Als am 2. Juni 1894 der Prinzregent Luitpold mit dem Hofzug in den Bahnhof einfuhr, wurde er mit großem Pomp feierlich empfangen. Am 15. April 1924 eröffnete die 19,44 km lange Strecke von Hammelburg. Damit stand eine weitere Verbindung zur Verfügung. In den 1930iger Jahren gab es Kurswagenverbindungen von Berlin und Hamburg-Altona nach Bad Kissingen. In den 1960er Jahren verkehrten Eil- und D-Züge nach Bad Kissingen. Kurswagen wurden über Ebenhausen noch bis 1992/3 eingesetzt. In den 1970er Jahren baute man die Wartesäle in ein Restaurant um. Das Fürstenzimmer wurde renoviert. 2009 modernisierte die Bahn AG das Stationsgebäude. Seit 2015 steht das Gebäude zum Verkauf. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Bilder Bad Kissingen
Bahnhof 1874
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 9. Oktober 1871 nach Bad Kissingen. Also 36 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Bad Kissingen hatte zu diesem Zeitpunkt ca. 8.000 Einwohner (Ende 2014 waren es 21.323 Einwohner).
Bahnhof 1874 Der Kaiser besucht Bad Kissingen Z Bahnhof iel
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