© Copyright 2000 - 2017 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten
Die Eröffnung des 24,16 km langen Teilstücks der linken Rheinstrecke von Remagen nach Weißenturm war am 15. August 1858. Die Konzession besaß die Rheinische Eisenbahn- Gesellschaft. Erst später erhielt Niederbreisig einen Haltepunkt. 1880 wurde der Haltepunkt zu einem Bahnhof ausgebaut und das Empfangsgebäude, wie es heute noch existiert, fertiggestellt. Der Bahnhof trug jetzt den Namen Breisig. Für das Gebäude verwendete der Architekt gelben Klinker, der mit Schmuckelementen in rotem Klinker kombiniert wurde. Der ursprüngliche Eingang wurde über einen Treppenaufgang erreicht, aber in der mittleren Achse des Portalbaus (heute links außen). Der ursprünglich aus Fachwerk errichtete Güterschuppen besitzt heute eine verblendete Fassade. Der Hausbahnsteig hat immer noch seine ursprüngliche hölzerne Überdachung. Ende 2005 kaufte die Stadt das Empfangsgebäude der Deutschen Bahn AG ab, sanierte es aufwendig und eröffnete im November 2010 einen Jugend- und Kulturbahnhof. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Bad Breisig Z Bahnhof iel
Die Eisenbahn “kam” am 15. August 1858 nach Bad Breisig. Also 23 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Bad Breisig hatte zu diesem Zeitpunkt ca. 1.900 Einwohner (Ende 2014 waren es 9.066 Einwohner).
Bilder Bad Breisig
Luftaufnahme
Linke Rheinstrecke
Relief im Personentunnel
nach oben  > nach oben  >