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Das Weltkulturerbe Bamberg erhielt seinen Bahnhof am 24. August 1844, der an der Strecke von Nürnberg nach Bamberg lag. Bauherr waren die Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen. Offiziell begann der Eisenbahnbetrieb erst  im Oktober 1844. Das vom Architekten Georg Friedrich Christian Bürklein entworfene Empfangsgebäude war zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt. Erst am 3. September 1846 wurde es in Betrieb genommen. Das Stationsgebäude verfügte über ein Fürstenzimmer. 1858 erweiterte man das Gebäude und erhöhte es um ein Stockwerk. Durch diese baulichen Veränderungen gingen die Proportionen des Stationsgebäudes verloren. Am 15. Februar 1846 wurde die Strecke nach Lichtenfels eröffnet und am 1. August 1852 die nach Haßfurt zur Ludwigs-Westbahn. 1866 nahm man das erste Stellwerk in Betrieb. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof in Mitleidenschaft gezogen. Nach dem Wiederaufbau fuhr der erste Schnellzug erst wieder 1949. Die Güterabfertigung wurde 1970 geschlossen und der Ablaufberg des Güterbahnhofs beseitigt. 1979 erneuerte die Bundesbahn das Innere des Empfangsgebäudes komplett. Am 23. November 1980 nahm das Zentralstellwerk den Betrieb auf. 1987/88 verlagerte die Bahn den Stückgutverkehr, dessen Gebäude sich direkt neben dem Empfangsgebäude befanden. Heute befindet sich dort ein Einkaufszentrum. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Bilder Bamberg
Bahnhof um 1895
Luftaufnahme
Bamberg
Die Eisenbahn “kam” am 24. August 1844 nach Bamberg. Also neun Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Bamberg hatte zu diesem Zeitpunkt 20.900 Einwohner (Ende 2014 waren es 71.952 Einwohner).
Bahnhof um 1895 Bahnhof um 1900
Bahnhof um 1900
Bahnhof um 1914
Bahnhof um 1914
Bamberg - Würzburg
Nürnberg - Bamberg
Z Bahnhof iel
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