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Balingen (Württ.)
Der Balinger Bahnhof wurde mit der Streckeneröffnung von Hechingen Reichsbahn nach Balingen am 1. August 1874 in Betrieb genommen. Die 45,87 km lange Weiterführung der Zollern-Alb-Bahn nach Sigmaringen erfolgte am 4. Juli 1878. Die 12,85 km lange Strecke nach Schömberg (Württ.) wurde am 25. Oktober 1911 eröffnet. Sie wird heute nur noch für den Güterverkehr genutzt. 37 lange Jahre gab es nur ein provisorisches Stationsgebäude. Im Volksmund hieß sie „Baracke“. Das neue, im Heimatstil mit Einflüssen des Jugendstils gebaute Empfangsgebäude, gliederte sich in drei Teile: Einen zweigeschossigen Langbau, einen dreigeschossigen Quergiebel und am nördlichen Teil eine angebaute Lagerhalle. Im Gebäude gab es für jede Wagenklasse einen eigenen Warteraum. Ein gab ein eigenes Abortgebäude. Bei der Gestaltung des Stationsgebäudes hatte Theodor Fischer maßgeblich mitgewirkt. Er war einer der bekanntesten Architekten seiner Zeit. Der Bahnhof wurde im Dezember 2012 an einen Investor verkauft. 2014 schloss der Fahrkartenschalter der Deutschen Bahn AG.
Bilder Balingen
Bahnhof um 1920
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 1. August 1874 nach Balingen. Also 39 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Balingen hatte zu diesem Zeitpunkt 3.212 Einwohner (Ende 2012 waren es 33.213 Einwohner).
Tübingen - Sigmaringen
Bahnhof um 1920 Z Bahnhof iel
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