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Bad Münstereifel
Die kleine Stadt Bad Münstereifel wurde mit einer 13,93 km langen eingleisigen Stichbahn am 1. Oktober 1890 mit dem Eisenbahnnetz verbunden. Anfangs wurden gemischte Züge eingesetzt. Dem zunehmenden Fremdenverkehr musste Rechnung getragen werden. Der Bahnhof verfügte über einen Güter- und Lokschuppen. Bauherr war die Preußische Staatseisenbahn. Ab 1904 stieg der Güterverkehr durch die Ansiedlung einer Fabrik für feuerfestes Gestein an. Zweimal wurde der Güterschuppen vergrößert. Auch der Wartesaal musste vergrößert werden. 1913 erhielt das Stationsgebäude ein Bahnsteigdach. Bereits 1929 wurde der Lokschuppen abgerissen. Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die Aufräumarbeiten, die sich bis 1948 hinzogen. Am 2. Juni fuhr der erste Zug in den Bahnhof ein. 1955 entfernte die Bundesbahn den Wasserturm und modernisierte 1957 den Bahnhof. Der Bahnhof Münstereifel wurde 1970 in Bad Münstereifel umbenannt. Im Jahr 1998 wurde Bad Münstereifel zum Haltepunkt, da alle Gleise zurückgebaut wurden. 2000 erwarb die Stadt das Stationsgebäude und richtete die Kurverwaltung im Gebäude ein. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Bilder Bad Münstereifel
Bahnhof um 1900
Luftaufnahme
Bahnhof um 1900
Die Eisenbahn “kam” am 1. Oktober 1890 nach Bad Münstereifel. Also 55 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Bad Münstereifel hatte zu diesem Zeitpunkt wenige Einwohner (Ende 2013 waren es 17.236 Einwohner).
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